ein barockes Klangdenkmal
Sie stammt aus der Werkstatt von Johann Michael Stumm, dem Begründer der berühmten Hunsrücker Orgelbauerfamilie. Das Instrument wurde vermutlich nach Vollendung der Kirche 1737 in Auftrag gegeben und um 1739 aufgestellt. Es war ein Geschenk der Reichsfreiherren von Dalberg. spabruecken_keber_bericht
Seitdem hat die Orgel eine außergewöhnlich bewegte Geschichte erlebt. Sie wurde umgebaut, verändert, beinahe aufgegeben und schließlich mit großem Aufwand wieder an ihren historischen Klang herangeführt.
Heute verbindet sie originale Pfeifen aus dem 18. Jahrhundert mit sorgfältigen Rekonstruktionen – und lässt die Klangwelt Johann Michael Stumms in unserer Kirche wieder lebendig werden.
Eine Orgel mit bewegter Geschichte
Seit ihrer Entstehung im 18. Jahrhundert hat die Spabrückener Stumm-Orgel zahlreiche Veränderungen erlebt. Vier Stationen prägen ihre Geschichte bis heute.
Die Geschichte der Spabrückener Orgel ist damit eine Geschichte von Veränderung, Verlust und Wiedergewinnung – und gerade das macht ihren heutigen Wert so besonders.
So klingt die Stumm-Orgel
Besonders reizvoll sind Register wie die Violdigamb, die Hohlpfeiff, das Gembshorn und die Vox humana. Sie zeigen auf sehr unterschiedliche Weise die klangliche Handschrift der Orgelbauerfamilie Stumm.
Klangbeispiel 1
Eine zarte, schwebende Klangfarbe.
Audio folgt
Klangbeispiel 2
Eine helle, flötige Klangmischung.
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Klangbeispiel 3
Ein warmer, tragfähiger Grundklang.
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Klangbeispiel 4
Ein festlicher, kraftvoller Gesamtklang.
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Der Blick ins Innere
Hinter dem prächtigen Orgelprospekt verbirgt sich ein faszinierendes Zusammenspiel aus historischem Pfeifenwerk, Mechanik und sorgfältig rekonstruierten Bauteilen. Einige Details der Stumm-Orgel bleiben dem Blick vom Kirchenschiff verborgen – hier können Sie sie aus der Nähe entdecken.
